Redewendungen und ihre Geschichten. Von Tanya Karrer, im Juli 2019

Das Salz in der Suppe

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Wer schwitz, verliert Salz. Salz wiederum ist lebenswichtig, auch wenn man es mit dem Konsum nicht übertreiben sollte. 

Salz war lange Zeit ein rares und damit kostbares Gut - nicht umsonst hiess es "weisses Gold" - das von ausserhalb importiert werden musste und als Schmuggelware begehrt war. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts kann die Schweiz ihre Bevölkerung mit den eigenen Salzvorkommen versorgen.

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Bei den Schweizerinnen und Schweizern kamen oft Breie und Suppen auf den Tisch. Das wertvolle Salz gab der ansonsten faden Speise jeweils erst ihren Geschmack. Das Salz in der Suppe zu sein, bedeutet folglich, die entscheidende Zutat zu etwas zu sein. Wie das Salz in der Suppe, macht diese Zutat etwas Fades oder Bedeuntungsloses zu etwas Bedeutungs- und Freudvollem. www.constoria.ch
Wer übrigens eine Salzmühle aus dem 18. Jahrhundert und andere Gegenstände, die die Menschen zu Redensarten inspirierten, bewundern möchte, kann dies im Schweizerischen Gastronomiemuseum in Hilterfingen tun. Und danach zur Abkühlung in den Thunersee springen. www.gastronomiemuseum.ch

 

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